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Erbe und Auftrag


Der Orden der Brüder vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem, kurz Deutscher Orden, ist ein klerikales Institut des gottgeweihten Lebens päpstlichen Rechtes, dessen Wirkfeld das Apostolat in der Welt ist. Im Vertrauen auf die Führung des Heiligen Geistes geben sich die Mitglieder in besonders enger Nachfolge Christi gänzlich Gott hin zu seiner Verherrlichung wie auch zur Auferbauung der Kirche und zum Heil der Welt.
Durch die öffentliche Profess der evangelischen Räte der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams in besonderer Weise mit der Kirche und deren Heilswerk verbunden, sind sie bestrebt, im Dienst am Reich Gottes zur vollkommenen Liebe zu gelangen und, ein strahlendes Zeugnis in der Kirche geworden, die himmlische Herrlichkeit anzukündigen. (Vgl. can. 573.)

Dem Orden der Brüder ist die Kongregation der Schwestern vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem inkorporiert, die der Generalleitung in der Person des Hochmeisters mit dem Generalrat untersteht.
Die Ordensgemeinschaft gliedert sich in Provinzen, die von alters her auch Balleien genannt werden. Der Orden hat das Recht, in die Provinzen Oblaten aufzunehmen.

Dem Orden der Brüder ist das Institut der Familiaren des Deutschen Ordens angegliedert. Die Mitglieder dieses Instituts, Familiaren oder auch Marianer genannt, sind Personen weltlichen oder geistlichen Standes, die nach Kräften die Werke des Ordens mittragen, seine Unternehmungen fördern und seine Ideale zu verwirklichen trachten.

Regeln der Brüder vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem, Nr. 1 - 2